«Wer nichts weiss, muss alles glauben.»

Dieser Satz mag am 1. April ganz lustig sein, an allen ande­ren Tagen ist er eher traurig. Marie von Ebner-Eschenbach notierte ihn vor ungefähr hun­dert Jahren. War es damals schwieriger, etwas zu wissen, als heute?

Es dauerte ein paar Wochen, bis Kaiser Franz Josef die Nach­richt vom Tod seines Bruders Maximilian empfing, der in Me­xiko erschossen wurde. Heute kann man teilweise «live» ver­folgen, was auf einem anderen Kontinent geschieht. Die Unge­wissheit ist zweifellos kleiner geworden. Doch um wieviel grösser ist unser Wissen?

Was man hört, am Fernsehen, am Radio, aus der Zeitung, ist in der Regel noch kein Wissen. Wir nehmen es einfach zur Kenntnis und lagern es irgend­wo in unserem Gedächtnis ab. Mehr wüssten wir erst, wenn wir es auch verstehen würden, wenn uns die Ursachen bekannt wären und die Ansicht der Be­troffenen und die möglichen Auswirkungen.

Hier beginnt die Arbeit des Tages-Anzeigers. Sie besteht schon lange nicht mehr darin, als erster eine Nachricht zu ver­mitteln. Dieses Rennen haben Fernsehen und Radio endgültig gewonnen. Deshalb hat sich der Tages-Anzeiger darauf speziali­siert, Nachrichten zu vertiefen und begreifbarer zu machen. Mit ausführlichen Berichten und Kommentaren von Leuten, die sich tagaus, tagein mit einem bestimmten Aktualitäten­bereich befassen und darum auch mehr wissen als ein durch­schnittlicher Zeitungsleser. Mehr, nicht alles! Sehr oft sind den Informationsmöglichkeiten Grenzen gesetzt, und manchmal werden auch Fachleute von ei­nem Ereignis überrascht.

Ist das Wissen, das der Tages­Anzeiger vermittelt, nicht auch heute der Grund gewesen, war­um Sie ihn zur Hand genommen und bis hierher gelesen haben? Vieles, was darin behandelt wird, war Ihnen in den Grund­zügen wahrscheinlich schon be­kannt. Und nun möchten Sie noch die genauen Umstände kennenlernen, die grösseren Zu­sammenhänge sehen, d.e Mei­nung informierter Leute hören.

Es mag Zeitungen geben, de­ren Lektüre amüsanter ist. Das hält den Tages-Anzeiger jedoch nicht ab, sich vor allem den ern­sten und schwierigen Fragen un­serer Zeit zuzuwenden. Sie las­sen sich einfach nicht weglä­cheln. Und offenbar sind 600 000 Leser der gleichen Ansicht; sie wollen Tag für Tag wissen, was der Tages-Anzeiger dazu zu sa­gen hat.

Wenn Sie noch nicht zu die­sen regelmässigen Lesern ge­hören sollten, können Sie 14 Ta­ge lang gratis prüfen, ob, was hier steht, sich auch so verhält. Und vielleicht prüfen Sle sich dabei auch selbst ein bisschen: Ob Sie nämlich zu den Leuten gehören, die mehr wissen und weniger glauben wollen.

Text
Silvio Rizzi, Aldo Frei

Kunde
Tages-Anzeiger

Werbeleiter
J. Burch

Werbeagentur
WDW
Wiener Deville Wälchli

Creative Director
Silvio Rizzi

Art Director
Urs Arnold

Grafiker
Willi Althaus





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Silvio Rizzi, Aldo Frei

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