1976
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«Vieles ist umso gefährlicher,
je weniger man darüber weiss»

1976
Tages-Anzeiger
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«Vieles ist umso gefährlicher,
je weniger man darüber weiss»

Vieles ist umso gefährlicher,
je weniger man darüber weiss.

Ein aktuelles Beispiel: Atom­energie.

Einerseits wissen wir nur zu gut, dass unsere hoch­techni­sier­te Welt nur schwer auf Kern­energie ver­zichten kann. Ander­­seits wissen wir noch immer zu wenig über all ihre Folgen und Gefahren.

In dieser heiklen Situation ist Angst ein ziem­lich gefähr­­li­cher Rat­geber. Aber da wir in einem Staat leben, in dem gros­se Ent­schei­dun­gen nur mit dem Ein­ver­ständnis der Mehr­heit ge­troffen werden dürfen, ist das Pro­blem auch nicht lösbar mit dem Wissen weniger Speziali­sten. Ent­scheidender ist ein möglichst hoher Wissens­stand aller.

Eine Zeitung Wie der Tages­-Anzeiger, die Tag für Tag 600 000mal Wissen ver­mittelt, be­kommt hier eine verant­­wor­tungs­­volle Aufgabe. Hat der Tages-Anzeiger die Voraus­­setzungen, um sie zu er­füllen?

Erstens ist der Tages-Anzeiger eine über­­partei­­liche Zei­tung. Ohne irgend­­welche Inter­essen zu berück­­sichtigen, lässt er verschie­­dene Seiten zu Wort kommen. Und damit gibt er je­dem Leser, statt eine ein­­seitige vor­ge­fasste Meinung, die Chance, sich selber eine Mei­nung zu bilden.

Zweitens ist der Tages-An­zeiger viel­seitig. Genauso viel­­seitig – um beim Thema zu bleiben – wie das Pro­blem der Kern­­energie. Wenn sich Ameri­ka bemüht, den Export von A-Kraft­­werken welt­­weit zu un­ter­­binden, hat das ja nicht nur mili­­tärisch-strate­­gische Be­deu­tung. Es hat auch Ein­­fluss auf die Sicher­heit von Arbeits­­plät­zen in unserem Kanton. Darum in­formiert Sie der Tages-Anzei­ger auch nicht nur über welt­­po­li­tische Erei­g­nisse, sondern ebenso aus­­führ­lich über das ganze Ge­schehen in Zürich und seiner Um­­ge­bung. Zu den wich­tigs­ten dieser Erei­gnisse finden Sie im Tages-­An­zeiger über­dies regel­­mässig auf­­schluss­­reiche Berichte und Re­por­­tagen.

Drittens bringt Ihnen der Tages-Anzeiger jeden Samstag gratis ein farbiges Magazin ins Haus. Es holt noch weiter aus: Für seine Artikel wird das Ma­terial mit beson­derer journa­lis­ti­scher Sorg­falt zusammen­getra­gen und geprüft. Ein Glück, dass das Wochen­ende auch mehr Zeit bringt zum Lesen.

Schliess­lich ist der Tages­Anzeiger eine grosse Zei­tung. Er verfügt über ein gut aus­gebautes Korres­pon­den­ten­­netz, über die Mittel, die ein ge­naues Recher­chieren er­mög­li­chen, und über Fach­leute, die aus diesen Recher­chen richtige Schlüsse ziehen können.

Seine Mitarbeiter wissen auch, dass sie nicht nur für Experten schreiben. Ohne die Pro­bleme zu vereinfachen, spre­chen sie deshalb auch bei kom­plizierten Sachverhalten eine für jedermann verständliche Sprache.

Zu den Dingen, die um so ge­fähr­li­cher sind, je weniger man davon ver­steht, gehört nämlich auch die Sprache.

Text
Silvio Rizzi, Aldo Frei

Kunde
Tages-Anzeiger

Werbeleiter
J. Burch

Werbeagentur
WDW
Wiener Deville Wälchli

Creative Director
Silvio Rizzi

Art Director
Urs Arnold

Grafiker
Willi Althaus





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Silvio Rizzi, Aldo Frei

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